Private Seenotrettung im Mittelmeer – Quo Vadis?

Videovortrag über den letzten Rettungseinsatz des Schiffes Seefuchs der Regensburger Initiative sea-eye e.V. im Juni 2018
In den Jahren 2015 bis einschließlich 2017 wurden ca. 426.000 Menschen auf dem Weg nach Europa vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet. Der Anteil der privaten Rettungsorganisationen daran ist im selben Zeitraum von ca. 13 % auf über 40 % gestiegen. Seit dem Sommer 2018 ist die private Seenotrettung aufgrund politischer Interventionen vollständig zum Erliegen gekommen. Dies führte u.a. dazu, dass die Todesquote in 2018 laut der International Organization for Migration um 50% gestiegen ist. Mit dem Ende der EU-Marine-Mission Sophia Ende März 2019 gibt es nahezu keine Präsenz von zur Rettung geeigneter Schiffe im zentralen Mittelmeer mehr.

Klaus Stadler, Skipper mehrerer Rettungseinsätze mit den Schiffen Sea-Eye und Seefuchs, hat als Kapitän im Juni 2018 die letzte Mission der Seefuchs geleitet. Er berichtet über die Hintergründe und Rahmenbedingungen der privaten Seenotrettung auf der Basis seiner Erfahrungen als Skipper.

1 Abend, 18.11.2019
Montag, 19:30 - 21:45 Uhr,
1 Termin(e)
Klaus Stadler
C030
Käthe Zang Sing- und Musikschule, Kirchenplatz 11, 91074 Herzogenaurach, Saal, 1. OG
kostenfrei

 

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